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Das Commit-Reveal-Verfahren

So funktioniert es

CommitProof nutzt ein Commit-Reveal-Verfahren, um nachweisbar festzuhalten, dass du eine Idee zu einem bestimmten Zeitpunkt hattest - ohne ihren Inhalt preiszugeben.

  1. Commit - Du gibst deinen Text ein. Dein Browser berechnet daraus zusammen mit einem zufälligen Salt einen SHA-256-Hash. Nur dieser Hash wird auf der Cardano-Blockchain gespeichert.
  2. Reveal - Später gibst du deinen Originaltext und den Salt bekannt. Jeder kann den Hash nachrechnen und mit dem Eintrag auf der Blockchain vergleichen - inklusive Zeitstempel.

Dein Originaltext verlässt zu keinem Zeitpunkt deinen Browser. Er wird weder an einen Server gesendet noch auf der Blockchain gespeichert. Nur der kryptografische Hash geht on-chain.

Der Salt ist eine 16-stellige Zufallszeichenkette, erzeugt mit crypto.getRandomValues. Er schützt vor Brute-Force-Angriffen - ohne den Salt lässt sich der Originaltext nicht aus dem Hash ableiten.

On-Chain-Beweis

Jeder Beweis ist eine Cardano-Transaktion mit Metadaten unter dem Label 8413:

{
  "hash": "a1b2c3…",
  "algo": "sha256",
  "version": "1",
  "app": "commitproof.com",
  "ts": 1708000000000
}

Jede Beweis-Transaktion sendet 3 ada an die CommitProof-Service-Adresse. Diese Adresse dient als öffentlicher Index - über sie lassen sich alle CommitProof-Transaktionen abrufen, und genau so funktioniert auch der Proof Explorer.

Alle Beweise sind dauerhaft auf der Cardano-Blockchain gespeichert und können von jedem unabhängig überprüft werden. Neu bei Cardano? Hier geht's los.

Überprüfung

Um einen Beweis zu überprüfen, braucht man drei Dinge:

  • Den Transaktions-Hash (identifiziert den Beweis auf der Blockchain)
  • Den Originaltext
  • Den Salt, der beim Erstellen verwendet wurde

Bei der Prüfung wird SHA-256(text + ":" + salt) direkt im Browser berechnet und mit dem Hash auf der Blockchain verglichen. Stimmen beide überein, ist der Beweis gültig - und der Block-Zeitstempel belegt, wann er erstellt wurde.